Aktuelles

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Chöre probe
n seit Januar über Zoom

Da auch in der dritten Welle das Singen nur Zuhause erlaubt ist, gibt es seit Januar wöchentlich Zoom-Proben in Kantorei und Popchor. Es tut einfach gut, sich wenigstens am Bildschirm einmal die Woche zu sehen. Musikalisch ist es aus verschiedenen Gründen aber schwierig. Wobei zunächst fest gestellt werden muss, dass Zoom (oder ähnliche Programme) eine tolle technische Möglichkeit ist. Wer hätte vor ein paar Jahren gedacht, dass die Bildschirm-Telefonie eines Tages so adäquat funktioniert und quasi normal sein wird? Und dann auch noch mit so vielen Teilnehmern gleichzeitig. Aber es ist leider trotzdem nicht möglich gemeinsam zu musizieren. Es kann nur jeder selber singen. Gleichzeitigkeit ist nicht herzustellen wegen der unterschiedlichen Übertragungsgeschwindigkeit der großen Datenmengen. Zeitliche Gleichzeitigkeit ist aber nötig für das gemeinsame Musizieren. Also läuft das Ganze so ab, dass die Kantorin vorsingt oder spielt und jeder für sich Zuhause mitsingt. Alle Teilnehmer müssen sich „stummschalten“, sonst gäbe es ein klangliches Chaos. Trotz dieser Einschränkungen wird das so lange fort gesetzt, bis (zumindest) draußen singen wieder möglich ist. Alle hoffen auf den Sommer und ein Nachlassen der hohen Inzidenzwerte in Nordsachsen.


Dieses Jahr kein Stadtfest-Konzert, aber eine musikalische Andacht

Zum Redaktionsschluss sieht es so aus als ob bis Ende Juni keine Konzerte stattfinden dürfen.
Deswegen muss leider das geplante Stadtfest-Konzert am Samstag, dem 12. Juni abgesagt werden. Zumal es auch gar kein Stadtfest zu diesem Zeitpunkt geben wird (sondern erst Ende August). Als kleiner Ersatz steht aber nun eine musikalische Andacht auf dem Programm. Pfarrerin Richter und Kantorin Ruddies bereiten für den Nachmittag einen Gottesdienst vor, in dem eine kleine Bläsergruppe wahrscheinlich aus der Chorkirche heraus musizieren wird. Wenn die Gemeinde im Kirchenschiff sitzt, erfüllt die Abtrennung der beiden Räume quasi den gleichen Zweck wie eine gläserne Trennwand, die die Aerosole abhält wie man es aus Arztpraxen und etlichen anderen Räumen kennt. Am Sonntag, dem 13.06. lädt die Rinckart-Gemeinde zur musikalischen Andacht in die Nikolaikirche ein. Beginn ist 16.00 Uhr.



Konzert im Rahmen der Sommertöne 2021

Das
am 5. Juni geplante Konzert des berühmten Leipziger Vokal-Quintetts Amarcord muss leider ausfallen.
Nach Auskunft des Rosenthal-Musikmanagement wird es stattdessen am 10. September ein anderes Konzert im Rahmen der “Sommertöne” geben.
Das “Per Arne Glorvigen Trio” kommt mit einer Gastsopranistin zu uns und wird mit einem tollen Piazzolla-Programm auftreten.

Orgelmeditationen

Die Orgel ist ein besonderes Instrument. Das weiß jeder, nicht nur Gottesdienstbesucher. Schließlich trägt sie den Spitznamen „Königin“. Sie kann sehr laute, prächtige Töne fabrizieren. Aber sie kann auch sehr lange und sehr sanfte Töne zaubern. Eigentlich fast endlos. Sie hat eine kleine Verbindung zur Ewigkeit könnte man sagen. Sie kann den Menschen beruhigen durch ihren langen quasi endlosen Atem und ungewollt hinein nehmen in eine ganz andere Welt. Das will sich Kantorin Ruddies zu Nutze machen und lädt dreimal im Sommer zu sogenannten „Orgelmeditationen“ in die Bergkirche ein. Dafür wurden Kompositionen ausgewählt, die besonders unter dem Aspekt Ewigkeit, Weite und Zeitlosigkeit eingeordnet werden können.
Man kann sich diesen Klängen für jeweils eine halbe Stunde hingeben. Beendet wird der Orgelklang dann durch den Klang der Glocken, die zur Mittagszeit läuten. Wenn die Corona-Notbremse die Orgelmeditationen unmöglich macht, werden wahrscheinlich Auszüge online unter www.kirche-eilenburg.de abrufbar sein. Eine Orgel braucht den Kirchenraum, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Aber zur Not nutzt Kantorin Ruddies den neuen Youtube-Kanal der Kirchengemeinde, um den Orgelklang der Geißler-Orgel unter die Menschenohren zu bringen. Vielleicht macht das ja Appetit später wirklich in den Raum einzutreten und die Orgel mal live zu hören. Der Eintritt zu den live-Orgelmeditationen ist frei. Es wird am Ende um einen finanziellen Beitrag für die Kirchenmusik in Eilenburg gebeten.
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2. Eilenburger Orgelnacht

Am Sonnabend, dem 28. August ist es voraussichtlich wieder so weit: die zwölfte Eilenburger Orgelnacht wird eingeläutet. Auch hier werden die Konzertbesucher gebeten, sich kurzfristig zu informieren, ob die Orgelnacht stattfinden kann oder nicht und wie die Hygienevorschriften zu dem Zeitpunkt sind.
Wenn alles nach Plan abläuft, beginnt die diesjährige Orgelnacht wieder in der Nikolaikirche um 20 Uhr. Der Saxophonist Frank Liebscher aus Leipzig musiziert mit Lena Ruddies an der Truhenorgel/Flügel der Stadtkirche. Manch einer erinnert sich vielleicht an Herrn Liebscher, da er 2019 bei der „Messe des Friedens“ zur Glockenweihe in der Bergkirche den Saxophon-Part übernahm. Ruddies und Liebscher musizieren zusammen Werke von Rutter, Bach, Chilcott, Rameau u.a. Danach geht es zur katholischen Kirche St. Xaverius. Dort erwartet die Konzertbesucher der Bad Schmiedebergische Kantor Otto Glüer an der Eule-Orgel und Wolfgang Praetorius am Violoncello. Am Ende wird es nochmal international, denn die Gäste der Orgelnacht können einen echten Schweden, Herrn Gustav Jannert, an der Geißler-Orgel der Bergkirche erleben. Er spielt natürlich ein schwedisches Orgelprogramm, auf das man gespannt sein darf. Der Eintritt zu den drei Konzerten ist frei, es wird am Ausgang jedoch eine Kollekte für die kirchenmusikalische Arbeit in Eilenburg eingesammelt.

Gottesdienste mit musikalischem Akzent


N.N.